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Konzept

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Konzept

FREIE FLUSSZONE SÜDERELBE

Hypothetische Schließung für die Binnenschifffahrt

Die Süderelbe zwischen Elbbrücken und Bunthäuser Spitze wird zur „Freien Flusszone Süderelbe“ ausgerufen. Für diesen Bereich wird die „hypothetische Schließung für die Binnenschifffahrt“ proklamiert.


Exemplarisch soll anhand der Süderelbe mit allen die es angeht und einer breiten Öffentlichkeit eine Vision entwickelt werden, wie mit einem hochtechnisierten Fluss inmitten aller Nutzungsansprüche umgegangen werden könnte. Mit der Behauptung „Schließung für die Binnenschifffahrt“ wird der Status quo experimentell herausgefordert; der gesellschaftliche Grundparameter der Flussnutzung – die ökonomische Verwertung – wird in Frage gestellt und die Suche nach neuen Parametern initiiert. Eine Verschiebung der Parameter für den Umgang mit dem Fluss würde weitverästelte Kettenreaktionen in Natur und Gesellschaft anstoßen. Diesen Verästelungen und den daraus entstehenden neuen Möglichkeiten will das Projekt detailliert nachgehen. Dafür versucht es, mit sämtlichen Phänomenen, die sich entlang der Süderelbe zeigen, in Kontakt zu treten; von den dort ansässigen Insel-Biker- und Sportbootclubs, den Spaziergängern, Anwohnern, Anglern, den 187er- und Ultras-Sprayern unter den Brücken, der Inselklause, den Flussschiffern, Naturschützern, Hamburg Port Authority, Behörden usw. bis hin zu den „nicht-menschlichen“ Anwesenden und Phänomenen.


Mit verschiedensten Mitteln wird die Hypothese publik gemacht: Plakate und Transparente, öffentlichen Aktionen, intensive Ansprache von Bewohnern, Nutzern, Planern, Diskussionen auf der internationalen gartenschau 2013 (das Projekt wurde als eines der beiden igs Kunstprojekte 2013 ausgewählt), ein mobiles Informationszentrum, verschiedene Kunstwerke, Wissenschaftliche Studien zur Uferbefestigung und Ökologie des Flusses, Flugblätter, Publikationen etc. Die Widerspruch herausfordernde Hypothese gibt den Anstoß, in engem Austausch mit allen, die es angeht, ein selbst ermächtigtes Forschungsprojekt durchzuführen und eine Vision für das Flussgebiet zu entwickeln. Was könnte man unter einer „Freien Flusszone“ verstehen, was könnte von diesen Ideen an der Süderelbe realisiert werden und was wären die Folgen?


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