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|Lina Friel wohnt in Hamburg und hat Diplom-Geographie in Würzburg studiert. Sie ist als freiberufliche Geographin an dem Projekt Freie Flusszone Süderelbe beteiligt und hat ihren Fokus auf die Renaturierung von Flüssen und vor allem der Elbe gelegt. Nebenbei ist sie in der Umweltpädagogik tätig.
|Lina Friel wohnt in Hamburg und hat Diplom-Geographie in Würzburg studiert. Sie ist als freiberufliche Geographin an diesem Projekt „Freie Flusszone Süderelbe“ beteiligt. Ihren Fokus legt sie auf die Renaturierung von Flüssen und das komplexe Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur in Fluss- und Kulturlandschaften. Nebenbei ist sie in der Umweltpädagogik tätig.


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Für die Freie Flusszone Süderelbe führte Lina Friel 2012 die Forschungarbeit durch:
Für die „Freie Flusszone Süderelbe“ führte Lina Friel 2012 die Forschungarbeit durch:  


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Revision as of 15:15, 15 July 2013

Lina Friel

Lina Friel wohnt in Hamburg und hat Diplom-Geographie in Würzburg studiert. Sie ist als freiberufliche Geographin an diesem Projekt „Freie Flusszone Süderelbe“ beteiligt. Ihren Fokus legt sie auf die Renaturierung von Flüssen und das komplexe Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur in Fluss- und Kulturlandschaften. Nebenbei ist sie in der Umweltpädagogik tätig.


Für die „Freie Flusszone Süderelbe“ führte Lina Friel 2012 die Forschungarbeit durch:


"Haben die durchgeführten Renaturierungsmaßnahmen im NSG Heuckenlock sichtbare Auswirkungen auf die Dynamik des Elbufers und damit insbesondere auf den Verlauf der Uferlinie?"

Mit dieser Forschungsfrage wird der Blick auf das gut drei Kilometer lange Ufer der Süderelbe im Bereich des Naturschutzgebiet Heuckenlock gelenkt. Zwar ist die Elbe dort beidseitig von Naturschutzgebieten umgeben, ihre Ufer aber sind überwiegend durch Steinschüttung befestigt. Die natürliche Dynamik ist damit weitgehend unterbunden. Um dem natürlichen Zustand und damit einhergehender größerer Lebensraumvielfalt wieder näher zu kommen, sind in den letzten Jahrzehnten an der Uferbefestigung Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt worden, deren Wirksamkeit bis heute nicht näher betrachtet wurde.

Hier setzte die Forschung an: Mittels geographischen Methoden wurde der heutige Zustand der Uferlinie bezüglich der Uferbefestigung und der Dynamik der Uferstruktur untersucht. Im Sommer 2012 wurde hierfür eine Kartierung des Ufers durchgeführt. Um die zeitliche Entwicklung zu erkennen, wurde anhand von Luftbildern von 1954 bis 2010 der Verlauf der Uferlinie verglichen.


Mit diesen Untersuchungen wurden die Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen wissenschaftlich beobachtet und weitere Diskussionen für das Projekt „Freie Flusszone“ und den zukünftigen Umgang mit der Elbe angestoßen.


Schlenze mit Prielanbindung 72 500.jpg

Heuckenlock A 4244 72 500.jpg

Steinschuettungs- und Buhnenreste Kategorie 1 72 500.jpg

Nebenpriel 72 500.jpg

Muendung Heuckenlock 2 72 500.jpg


Uferbefestigung Kategorie 4 Blick von WP 13 72 500.jpg

Muendung Heuckenlock 1 72 500.jpg

Erosion am Wurzelwerk A 72 500.jpg

Schlenze 1 mit Prielanbindung und Blick auf Bereich der M2 72 500.jpg

Uferbefestigung Kategorie 2 1 72 500.jpg

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